| Sattelbaum anpassen |
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| Geschrieben von: Lukas Hodiamont | |||||
| Mittwoch, 27. Oktober 2004 23:00 | |||||
Seite 1 von 4 Anpassen des SattelbaumsAufgrund der indirekten Meßmethode halte ich das Anpassen des Sattelbaums unter Zuhilfenahme eines Meßgerippes aus Draht für ungünstig. Zum einen kann es zu Meßfehlern kommen wenn das Meßgrippe an das Pferd angepaßt wird. Zum anderen kann es zu weiteren Meßfehlern kommen wenn der Sattelbaum wiederum an das Meßgerippe angepaßt wird. Ebenfalls ist es sicher nicht jedermanns Sache gleichzeitig zu beobachten ob sein Pferd noch gerade steht, ob etliche Drähte an beiden Seiten des Pferdes gleichmäßig gebogen sind ... Immerhin muß nicht jeder Pferdebesitzer zwingend auch ein Handwerker sein. Zu weiteren Fehlern kann es dann noch kommen wenn sich das Meßgerippe auf dem Rücktransport verbiegt. Wer das vorige Kapitel aufmerksam gelesen hat wird wissen worauf es beim Maßnehmen ankommt:
Um diesen Aufgaben gerecht zu werden habe ich eine Meßlehre entwickelt die einfach zu handhaben ist, direkte Meßergebnisse liefert und Meßfehler ausschließt. Im wesentlichen besteht dieses Meßgerät aus den gleichen Bars die auch später für den Sattelbaum Verwendung finden. Diese Bars sind verbunden mit einer Mechanik mit der die Bars über eine Stellschraube in der Weite verstellt werden können. Die benötigte Weite kann an einer Skala abgelesen werden. Die entsprechende Winkelung die auch für den Sattelbaum maßgeblich ist, ist bei dieser Lehre voreingestellt. Die Bars sind entsprechend der späteren Sitzlänge austauschbar. Somit hat man mit diesem Meßgerät die gleichen Möglichkeiten, würde man Sattelbäume in allen erdenklichen Größen und Weiten am Pferd ausprobieren. |