| Satteldruck |
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| Geschrieben von: Lukas Hodiamont | ||||||||||||
| Mittwoch, 27. Oktober 2004 23:00 | ||||||||||||
Seite 1 von 11 Vermeidung von SatteldruckNachdem sich in letzter Zeit die durchaus kontroversen Diskussionen um „flexible" Sattelbäume häufen möchte ich meiner „Saddle Bible" das folgende Kapitel hinzufügen. Viele Fakten um den Sattelbaum wurden schon in den anderen Kapiteln behandelt. Hier will ich mich daher nur der Thematik Satteldruck widmen. Mehr und mehr häufen sich im Bereich Westernsättel flexible Sattelbäume. Die Vorgeschichte zu solchen Sattelbäumen sind weniger neue Erkenntnisse, sondern ganz sicher schlecht angepaßte Sättel. Wie meine Ausführungen zeigen wird wie oft nicht der Weg der Vernunft beschritten, sondern man versucht mit Tricks physikalische Gesetze außer Kraft zu setzen. Und wie immer wenn jemand auf die Idee kommt das Perpetuum Mobile zu erfinden, in diesem Fall um Reitern die „schwere Arbeit" abzunehmen ihre Pferde entsprechend zu gymnastizieren damit sie unter dem Reitergewicht keinen Schaden nehmen, finden sich bald reichlich Nachahmer die einen Markt für solche Produkte sehen. So entstehen dann weitere flexible Sattelbäume, teils nur aus Leder, teils aus Glasfiber, die alle eines gemeinsam haben - sie halten nicht das was sie versprechen! Wie andererseits ganz richtig erkannt wurde deuten klinische Untersuchungen darauf hin, daß Druck auf den Pferderücken der über 250 Gramm pro Quadratzentimeter liegt bei längerer Belastung zu Gewebe- und Muskelschäden führen kann. Diese Angabe von 250g/cm² möchte ich aufgreifen und sie bildet die Grundlage nachfolgender Untersuchungen! |